Rasseportrait - Deutscher Pinscher

 

Geschichtliches:

Über die genaue Herkunft des Deutschen Pinschers weiß man wenig. Der glatthaarige Pinscher repräsentiert eine sehr alte Rasse, die bereits 1880 im Deutschen Hundestammbuch erwähnt wurde. Er hat die gleichen Vorfahren wie der Schnauzer, den man auch „Rauhaariger Pinscher“ nannte. Der glatthaarige Pinscher unterschied sich von Anfang an durch seine Farbe und das kurze Haarkleid von den Rauhaarigen.

H. G. Reichenbach (ein deutscher Naturwissenschaftler, Zoologe und Botaniker) berichtete 1836 von dem „glatten Pinscher“, der als „nette Hunderasse“ in Deutschland den Mops verdränge. Er war über ganz Mitteleuropa verbreitet, besonders in Süddeutschland und Österreich.

Pinscher wurden gerne zur Vertilgung von Raubzeug sowie Ratten und Mäusen gehalten und waren als Stall- und Kutschenhunde um die Jahrhundertwende bald auf jedem Hof anzutreffen. Daher stammen auch Bezeichnungen wie „Stallpinscher“ und „Rattler“, die zunächst wenig anziehend klingen, doch eigentlich eine Auszeichnung darstellen. Denn diese kleinen, robusten, wendigen und mutigen Hunde sind in der Lage mit dem cleveren und wehrhaften Überlebenskünstler Ratte fertig zu werden.

Die Pinscher sollten sich als „Rattler“ weitgehend selbst ernähren. Streunen durften die Stallhunde nicht, somit wurde auch auf die Eigenschaft der Reviertreue selektiert.

Größere, rauhaarige Pinscher spielten bei den Fuhrleuten eine wichtige Rolle. Solange der Pinscher auf dem Fuhrwerk saß, konnten die Kutscher ruhig abwesend sein. Es wagte niemand, Pferd und Wagen anzurühren.

Der Name „Pinscher“ hat wohl seinen Ursprung im englischen Verb „to pinch“ (kneipen, zwicken).

Im Jahr 2003 wurden der Deutsche Pinscher zusammen mit dem Spitz zu gefährdeten Haustierrassen erklärt.

 

Aussehen und Wesen:

Den Deutschen Pinscher gibt es in (lack-)schwarz mit braunen bis hirschroten Abzeichen oder in rot. Das Fell ist kurz und glänzend.Rüden und Hündinnen werden zwischen 45 und 50 cm groß und wiegen zwischen 14 und 20 kg.

Der Pinscher ist lebhaft, temperamentvoll, aufmerksam, verspielt, selbstsicher und ausgeglichen, gepaart mit Klugheit und Ausdauer, was ihn zu einem angenehmen Familien-, Wach- und Begleithund macht. 

Mit seinen Menschen schmust er gerne und möchte immer mit dabei sein. Für Zwingerhaltung und Schutzausbildung ist er völlig UNGEEIGNET!

Der Deutsche Pinscher ist ein eleganter Traber. Die Bewegung ist harmonisch, sicher und kraftvoll. Durch den athletischen Körperbau ist das Muskelspiel sehr gut zu beobachten. Sie traben raumgreifend und flüssig.

Des Pinschers hoch entwickelte Sinnesorgane, Klugheit, Ausbildungsfähigkeit, Unerschrockenheit, Ausdauer und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten geben ihm die Voraussetzungen zu einem hervorragendem Wach- und Begleithund, der bei entsprechender Ausbildung in verschiedenen Hundesportdisziplinen eingesetzt werden kann.

 

Alle Informationen von folgenden Seiten entnommen: 

http://www.schnauzer-pinscherklub.at/downloads/s_pinscher.pdf

http://www.schnauzer-pinscherklub.at/downloads/r_pinscherprospekt.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Pinscher

http://de.wikipedia.org/wiki/Pinscher

 

 

Unsere Erfahrungen:

 

Die meisten Pinscher sind Fremden gegenüber vorerst skeptisch und eher unbestechlich. Sie lassen sich nicht sofort angreifen. Wenn sie allerdings Vertrauen aufgebaut haben, fordern sie ihre Streicheleinheiten ein.

 


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